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00174

St. Augustin, 23.09.2021, noch zwei Tage bis zur Bundestagswahl,

...die wahrscheinlich die spannendste Wahl sein wird, seit Urzeiten.

Alle Parteien versuchen die Wähler jetzt zu überzeugen, von ihre Qualitäten.

Aber was nutzt das, wenn z.B. ein Herr Laschet bei einer ernsten Rede, zur Flutkatastrophe, im Hintergrund lacht oder einfach sagt: „Wegen eines solchen Tages ändern wir nicht die Politik.“ (sinngemäß zitiert, aber fast wörtlich).

Wenn  ein Herr Scholz ins Schleudern kommt, wegen Unklarheiten in seinem Ministerieum,

oder

eine Frau Baerbock gegen jede Vernunft eine Koalition mit der LINKEN ausschließt.

Heute konnten sich in St. Augustin die Menschen von der Authentizität folgender,

DIE LINKE vertretenden, Politiker:innen überzeugen.

Herr Andreas Danne bezog sich auf die soziale Gerechtigkeit, den Verkauf des Gesundheitssystems usw.,

Dr. Alexander Neu sprach über Frieden und Außenpolitik, sein Schwerpunkt im Deutschen Bundestag und Frau Sahra Wagenknecht sprach mit Herz und Verstand über die Ungerechtigkeiten in unserem, sich u.a. Sozialstaat nennenden, Land.

Wo Konzerne gefördert werden, auch, wenn sie Arbeitnehmer massenweise in die Arbeitslosigkeit befördern.

Wo Reichensteuern notwendig sind, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen, was aber natürlich von Politikern, die in den Lobbyisten ihre „Arbeitgeber“ sehen und die auch von ihnen z.T. bezahlt werden, abgelehnt wird.

Es ist dann von Enteignung die Rede, obwohl, die Arbeitnehmer werden enteignet, wenn sie von dem, was sie erarbeitet haben, abgeben müssen.

Die LINKE ist die einzige Partei, die für soziale Gerechtigkeit ist, nicht in Form von Staubkörnchen, sondern in Form von gerechter Bezahlung, und die LINKE ist für Frieden, sie will nicht, dass unsere Kinder und Enkel in Kriege geschickt werden, aus denen viele gar nicht mehr zurück kommen, zerstückelt oder für ihr Leben durch Traumata verändert.

Frieden ist ein erstrebenswertes Ziel, wieviel könnte man in die Sozialkassen geben, wenn nicht die Rüstungsindustrie durch Kriege subventioniert würde.

Mein Lieblingsgedicht, im Gegensatz zu Herrn Chrupalla habe ich eins und kann es benennen und zitiere es immer wieder gerne.

Bei der Wahl am Sonntag ist es ganz einfach, folgende Fragen für sich beantworten:

Hat sich durch die jetzige Regierung etwas für mich zum Vorteil verändert?

Traue ich den sogenannten etablierten Parteien, die  Riesenspenden  aus der Industrie erhalten (Die LINKE Ist die einzige Partei, die sich nicht kaufen lässt) dass sie etwas zu meinem Vorteil ändern?

Werden meine Kinder oder Enkelkinder eine bessere Zukunft haben, wenn der Klimawandel zu Flutkatastrophen führt und ein zuständiger Politiker, natürlich meine  ich  Herrn Laschet, der Meinung ist, wegen eines solchen Tages ändern wir nicht die Politik?

Wenn keine soziale Gerechtigkeit eintreten wird, können meine Kinder, Enkelkinder später auf Chancengleichheit bei der Bildung hoffen, die es im Moment nicht gibt?

Werden die alten Menschen noch angemessen gepflegt, wenn die pflegenden Menschen über ihre Grenzen gehen müssen bei absoluter Unterbezahlung?

Sind meine Angehörigen oder ich im Krankenhaus noch sicher, wenn dort völlig überlastete Menschen arbeiten, auch Ärzte?

Stellen Sie sich diese Fragen, denn sie sind für unser Leben ganz entscheidend.

Und jetzt noch mein Lieblingsgedicht, was ganz deutlich sagt, wie das wäre, wenn die Arbeitenden einfach nicht mehr arbeiten würden.

Behalten Sie das im Kopf, wenn Sie Sonntag zur Wahl gehen.

Wilhelm Busch

Der volle Sack

Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,

Der ihn zur Mühle tragen wollte,

Um auszuruhn mal hingestellt

Dicht an ein reifes Ährenfeld, –

Legt sich in würdevolle Falten

Und fängt 'ne Rede an zu halten.

Ich, sprach er, bin der volle Sack.

Ihr Ähren seid nur dünnes Pack.

Ich bin's, der Euch auf dieser Welt

In Einigkeit zusammenhält.

Ich bin's, der hoch vonnöten ist,

Daß Euch das Federvieh nicht frißt,

Ich, dessen hohe Fassungskraft

Euch schließlich in die Mühle schafft.

Verneigt Euch tief, denn ich bin Der!

Was wäret ihr, wenn ich nicht wär?

Sanft rauschen die Ähren:

Du wärst ein leerer Schlauch, wenn wir nicht wären.

Der volle Sack

 
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